Niederlausitz-Museum Luckau

Vorschaubild Niederlausitz-Museum Luckau

Nonnengasse 1
(Autozufahrt über Nordpromenade)
15926 Luckau

(03544) 1299710
(03544) 1299720

E-Mail:
Homepage: www.niederlausitzmuseum-luckau.de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 17 Uhr
Sonnabend /Sonntag 13 - 17 Uhr

Ein Flecken Erde: Vor 1200 Jahren Heimat der slawischen Lusizi, die der Lausitz ihren Namen gaben. Bis heute landwirtschaftlich geprägt, ohne bedeutende Industrie. Eine Stadt: Luckau als Handelstor im Westen der Niederlausitz. Land und Stadt in Wandel und Kontinuität: Das Land mit seinen Ressourcen Boden und Wasser, die Stadt als steinerner Kommunikationsraum. Kultur als menschliches Miteinander, für das diese Ausstellung Anregung, Anschauung und Gesprächsstoff bietet. Welche Zukunft haben Land und Stadt? Wie haben wir gelebt? Wie sollen wir leben?


Das Neue Niederlausitz-Museum in der Kulturkirche Luckau. 


Aktuelle Meldungen

Umwelt und Ackerbau in der Ur- und Frühgeschichte Brandenburgs

Am 18. Juni 2025, um 18:00 Uhr wird Frau Dr. Susanne Jahns vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum einen Vortrag im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Neu ist nur das Wort. Globalisierungen bei Nutzpflanzen von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit." halten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Foto zur Meldung: Umwelt und Ackerbau in der Ur- und Frühgeschichte Brandenburgs
Foto: Schlafmohn, Foto: Ute C. Bauer

Museumsfest "Es liegt Musik in der Luft"

20.09.2025, 15:00 bis 19:00 Uhr

 

Unter dem Motto „Es liegt Musik in der Luft“ und im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Es singt und klingt in Luckau“ feiert das Niederlausitz-Museum am diesjährigen Weltkindertag, den 20.09.2025, von 15 bis 19 Uhr sein Museumsfest.

Das Niederlausitz-Museum in der südbrandenburgischen Stadt Luckau in Spreewaldnähe präsentiert in den Räumen einer historischen Klosterkirche und späteren Haftanstalt die Geschichte der ehemaligen Hauptstadt der Niederlausitz.

Im Mittelalter stand der Türmer auf dem Hausmannsturm und blies – zu Festtagen, aber auch bei Gefahr. Diese Tradition wird zum Museumfest wiederaufleben. Punkt 15 Uhr wird vom Hausmannsturm auf dem Luckauer Marktplatz der Klang des Blechinstrumentes wieder ertönen. Im Anschluss sind die Besucher eingeladen in die Kulturkirche zu gehen, wo viele Aktivitäten auf Groß und Klein warten. Vom Basteln oder Töpfern von Musikinstrumenten bis hin zur Karaokestation und einer Hüpfburg – es ist für jeden etwas dabei. Die Niederlausitzer Kunst- und Musikschule e.V. sorgt für die musikalische Unterhaltung und es besteht die Möglichkeit mit verschiedenen Luckauer Vereinen ins Gespräch.

Mit diesem vielseitigen und aktionsreichen Programm – bei kostenlosem Eintritt – laden wir alle herzlich ein, die sich für Musik, Aktionen und Ausstellungen begeistern.

Foto zur Meldung: Museumsfest
Foto: © Niederlausitz-Museum, Luckau

Neu ist nur das Wort: Globalisierungen bei Nutzpflanzen von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit

Sonderausstellung vom 16.02.2025 – 22.06.2025

 

Es gibt in der Vorgeschichte fünf Zeiträume, in denen das Kulturpflanzeninventar innerhalb der damals bekannten Welt erstaunlich gleichartig war, fast kann man von Phasen früher Globalisierungen sprechen.

Zugleich sind diese fünf Phasen auch Zeiten kultureller und gesellschaftlicher Neuerungen. Waren die neuen Kultur- und Nutzpflanzen anscheinend für die Menschen größerer Gebiete interessant, gab es in den Zwischenzeiten jeweils wieder regionale Unterschiede.

• Obst und Kulturpflanzen zu Beginn der Jungsteinzeit (5200-3800 v. Chr.)

• Heilpflanzen, Hirsebrei und bunte Farben in der späten Bronzezeit / Urnenfelderzeit (1200 – 800 v. Chr.)

• Exotische Früchte und edle Gewürze in der Römerzeit (0-375 n. Chr.)

• Roggenfelder und Kornblumen im Hohen Mittelalter (1300-1500 n. Chr.)

• Nutzpflanzen aus Übersee in der Neuzeit (16.-21. Jh.)

In der Steinzeit und der Bronzezeit gibt die mögliche Verwendung dieser Pflanzen als Nahrungs- und Genussmittel, Heilpflanzen, Gewürz oder Färbemittel Aufschluss über Geschmack und Kultur der Menschen in diesen Zeiten. Für die Römerzeit und das Mittelalter wird aufgezeigt, wie bäuerliche Wirtschaft und militärische Logistik und für die Neuzeit der Fernhandel zu einer Vereinheitlichung der Nutzpflanzen führen können.

Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über die Kulturpflanzen in den genannten Epochen. Beeindruckende großformatige Fotos dieser Pflanzen und archäologische Objekte, ergänzen das Ausstellungsspektrum.

Foto zur Meldung: Neu ist nur das Wort: Globalisierungen bei Nutzpflanzen von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit
Foto: Schlafmohn © Ute C. Bauer

Es singt und klingt in Luckau

Sonderausstellung vom 13.07.2025 bis 04.01.2026

 

Vom Neujahrskonzert über das Stadtfest bis hin zur Christmette – Musik ist aus dem Luckauer Alltag nicht wegzudenken. Die Ausstellung im Niederlausitz will aber nicht nur zeigen, wie es aktuell um das Musikleben der Stadt bestellt ist, sondern auch, wie es sich über Jahrhunderte entwickelt hat. Beginnend beim Stadtpfeifer, der vom Hausmannsturm aus die Stunden verkündet hat und den Luckauer Schülern, die an Feiertagen singend von Haus zu Haus zogen führt die Ausstellung ein in die reiche musikalische Geschichte Luckaus. Wussten Sie, dass die Luckauer Kirchenmusik im 18. Jahrhundert überregionale Bedeutung hatte? Oder dass im 19. Jahrhundert bis zu acht Chöre gleichzeitig in Luckau aktiv waren? Kennen Sie die berühmten Komponisten und Musiker, die unsere Stadt hervorgebracht hat? All dies gibt es in dieser Ausstellung zu sehen – und zu hören! 

Foto zur Meldung: Es singt und klingt in Luckau
Foto: Männergesangsverein „Orpheus“ © Niederlausitz-Museum, Luckau

Aufruf des Niederlausitz-Museums

Aufruf des Niederlausitz-Museums

 

Es wird gesucht: Bilder des Luckauer Heimatmalers Georg Wehrmann für eine große Sonderausstellung im Jahr 2024

 

Anlässlich seines 145. Geburtstag und 80. Todestag wird das Niederlausitz-Museum im Jahr 2024 des Heimatmalers Georg Wehrmann in einer Sonderausstellung gedenken.

Georg Wehrmann wurde 1879 in Hannover geboren und absolvierte dort und in Kassel die Ausbildung zum Zeichenlehrer. Er arbeitete in Kleinenborstel (Niedersachsen) und Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen) als Lehrer. In Gevelsberg heiratete er Frederike Gronholz – aus dieser Beziehung gingen drei Kinder hervor. 1914 bis 1919 war er Leutnant im 1. Weltkrieg. Im Oktober 1932 erfolgte seine Versetzung nach Luckau, wo er am Gymnasium die Nachfolge von Paul Ellinger als Zeichenlehrer antrat und bis 1942 tätig war. In seiner Luckauer Zeit wirkte er auch als Illustrator am "Heimatkalender für den Kreis Luckau" mit. Er starb 1944 in Luckau.

Sein künstlerisches Werk umfasst vor allem Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen sowie eine kleinere Anzahl an Pastellen. Ein Teil befindet sich in der Sammlung des Niederlausitz-Museums. Bereits 1994 und 2004 gab es Wehrmann-Ausstellungen. Die für Jahr 2024 geplante Ausstellung wird auch Bilder zeigen, die erst nach 2004 in die Museumssammlung gelangten sowie private Leihgaben.

Ein Ausstellungskatalog soll nicht nur die erste Monografie über Georg Wehrmann sein, sondern auch einen Werkkatalog enthalten. Für diesen Werkkatalog brauchen wir Ihre Hilfe und Unterstützung. Viele Bilder befinden sich noch im Privatbesitz. Da das Museumsteam ein möglichst umfassendes Werkverzeichnis plant, wird nach Besitzern von Georg-Wehrmann-Bildern gesucht, die bereit wären uns mit Informationen zum Bild (Maße, Name, Signatur, Art, Datierung und Foto) und/oder Leihgabe zu unterstützen. Leider ist es nicht möglich alle Bilder auszustellen, woher der Wunsch eines möglichst vollständigen Werkkatalogs besteht.

Das Team des Niederlausitz-Museums freut sich auf Ihre Unterstützung unter oder unter 03544/12997-12 (Frau Leistner).

Foto zur Meldung: Aufruf des Niederlausitz-Museums
Foto: Georg Wehrmann und seine Frau als Brautpaar, 1908 (Copyright: Niederlausitz-Museum, Luckau)


Veranstaltungen

13.06.​2026 bis
21.03.​2027
Die Luckauer Familie Tillack
Luckauer Lebenslinien – Wie Stadt und Menschen einander präg(t)en
Was macht eine Stadt aus? Sind es Straßen, Bauten, Geschäfte, Kirchen - oder doch die Menschen, ... [mehr]
 
 

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